Da ich als ehrenamtlicher EDV-Betreuer des Mannheimer Arbeitslosenzentrums und auch privat des öfteren Gebraucht-PCs übernehme habe ich mir im Laufe der Zeit eine gewisse Vorgehensweise erarbeitet. Dabei wird zunächst das Gerät identifiziert, weil die meisten Leute die Unterlagen nicht mehr haben. Dann wird das Gerät auf seine Funktionsfähigkeit geprüft und anschließen aus persönlicher Zickigkeit genullt, d.h. in einen jungfräulichen Zustand gebracht. Erst danach wird das dafür vorgesehene Betriebssystem, die nötigen Treiber für zusätzliche Hardware und schließlich die Anwendersoftware installiert.
Die bequemste Möglichkeit den PC und damit meine ich zunächst die Hauptplatine (Mainboard, Motherboard) zu identifizieren ist die Software CPU-Z (www.cpuid.com/cpuz.php)
Wenn das nicht hilft, die BIOS-Meldung unten links aufschreiben und im BIOS-Kompendium (bios-info.de) nachschlagen. Diese BIOS-Meldung ist die erste Anzeige, die der PC nach dem Einschalten bringt.
Da diese Meldung leider nur kurz auf dem Bildschirm verbleibt, der Text aber etwas länglich und schlecht zu merken ist, bietet es sich an, den PC an dieser Stelle mit der Taste [Pause] anzuhalten. Der Startvorgang läuft weiter mit irgendeiner Taste, sicher sind [Leer, Space] und [Enter, Ret, Quittung, Wagenrücklauf].
Ansonsten muss man den PC äußerlich und innerlich nach Aufklebern mit Hersteller und Typbezeichnung untersuchen.
Suchstichworte:
Das ist leider oft detektivische Arbeit. Viel Erfolg!
Mein persönlicher Favorit ist nach wie vor Killdisk (killdisk.com)
Einfach mal mit Knoppix (knoppix.de) starten. Wenn der PC das überlebt, dürfte es ihm gut gehen. Dabei kann die Funktion der Netzwerkkarte überprüft werden.
http://torrent.unix-ag.uni-kl.de